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Weltgeschichte schrieb Bitterfeld-Wolfen nicht, dafür aber Industriegeschichte vom Feinsten! Vieles wäre berichtenswert. Beispielsweise, dass es Wildkaninchen waren, die auf dem Pomselberg „schwarze Erde“ an die Oberfläche wühlten und damit auf die Braunkohlenlagerstätten aufmerksam machten. Bis 1992 sollte der Bergbau das Gesicht der Region prägen. Wissenswert wäre auch, dass aus dem Tagebau Goitzsche auch Bernstein gefördert und an der Ostsee zu Schmuck verarbeitet wurde. Auch die „Greppiner Werke“, deren Ziegel und Terrakotten im 19. Jahrhundert auf aller Welt, z.B. dem Pariser Bahnhof, verbaut wurden, verdienen würdigende Worte. Meilensteine, die unbedingt Erwähnung finden müssen, sind die Ansiedlungen der Farben- und Filmfabrik durch die Agfa im Jahr 1895 bzw. 1910.Ein Blick auch auf die Nachkriegszeit und das Warenzeichen ORWO, das 1964 die Marke Agfa ablöste. Negative Hinterlassenschaften aus dieser Zeit sind längst passé. Neue Visionen im Grünen und der Seenlandschaft.

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